Episode 8 – Neujahrsansprache / Auf großer Seefahrt

Resümee aus Tōkyō 2

Es war ein wahnsinniges Jahr. Nach vier vergangenen und vor noch acht ausstehenden Monaten in Japan wird es Zeit etwas ausführlicher zu resümieren. Eine dreitägige Reise nach Kyoto wird zum Anlass meine liebsten Buchläden in Japan vorzustellen. Über Manga-Leseziele für das nächste Jahr und meinen Lieblingsroman 2018 werde ich sprechen und warum mehr Shôjo-Manga gelesen werden sollten, erschließt sich hoffentlich aus meinem Redeschwall. Außerdem Japanischlehrbücher: welche lohnen sich, was sind kastrierte Sätze und warum ich lieber mit Terayama Shûji sage: „Werft die Lehrbücher weg, geht ans Literaturregal!“
–    1. Ankündigungen
–    2. Kyoto / Weihnachten in Japan
–    3. Buchladenempfehlungen
–    4. Diverses: das schlimmste Talkevent
Intervall (ungefähr bei 1:06:00)
–    5. Manga: Jumpbericht und Shôjo-SF-Overkill
–    6. Literatur(Murakami Haruki u. Han Kang)
–    7. Japanische Lehrbücher
–    8. Rückblick / Ziele für das neue Jahr
–    9. Musiktipp und Neujahrsansprache https://www.youtube.com/watch?v=cibWmfXALPE

Trinkspiel: trinkt jedes Mal ein Glas Umeshu, wenn ich „wahnsinnig“ sage.

Meine Blogartikel:
„Kentucky Fried Chicken Banzai!“ oder Wie Weihnachten nach Japan kam
Okamoto Tarō und das letzte Relikt der Menschheit
Auf Twitter #Jumpberichterstattung

Linksammlung:
Buchladenempfehlungen für Tokyo/Kyoto
Hohoho-za (Kyoto)
Aoyama Book Center (Shibuya)
Tsutaya Flagstore (Kyoto)
Tsutaya Flagstore (Tokyo)
Theaterregisseur und nebenbei Schauspieler: Iwamatsu Ryo
Kaffee aus japanischen Kaffeebohnen
Takehisa Yumeji-Museum
Tokyo International Manga Library
Academia-Profil von Pattrick Galbraith mit zahlreichen Aufsätzen
FAZ-Interview mit Han Kang
Han Kang and the Complexity of Translation
Rezension von Volker Weidermann zu Menschenwerk: Die Reinigung der Knochen
Zum Japanischlernen:
Grundstudium Japanisch (nicht Grundkenntnisse) leider etwas teuer
Japanische Kurzgeschichten (zweisprachig)
Japanische Essays (zweisprachig)
Kanzen Master (Ein Beispiel)
Nihongo sô Matome (Ein Beispiel)
Blog mit Literaturtipps, Übersetzungen und Hörbuchempfehlungen
Learning Japanese Through Subculture: A History
Musik:
Owarimonogatari OST
Tomovsky – Mukeikaku to iu na no sôdai na keikaku

2 Gedanken zu „Episode 8 – Neujahrsansprache / Auf großer Seefahrt

  1. Bin auch großer Fan des Monogatari-OST, wobei mir bei den Komponisten im Durchschnitt Satoru Kosaki (alle OSTs bis … Tsukimonogatari, glaube ich?) besser gefällt als Kei Haneoka. Habe lange nach ähnlicher Musik gesucht und bin letztendlich bei Ambient gelandet. Da gibt es auf YT/Bandcamp eine ganze Menge an Sachen, die sich gut als Hintergrundkulisse fürs Lesen/Lernen/Arbeiten eignen (auch viele eher ältere japanische Sachen wie Alben von Haruomi Hosono). So ganz zufrieden bin ich mit dem Genre allerdings immer noch nicht, oftmals wünsche ich mir zwischen den ganzen Sphärenklängen dann doch etwas mehr Rhythmus und Melodie. Da wäre dann man eigentlich bei Lo-Fi Hip Hop, aber da fehlt mir auf Dauer auch wieder die Variation (die Beats werden mit der Zeit etwas eintönig).

  2. Danke für den Kommentar! Über die Band „Say Sue Me“ aus Südkorea bin ich letztens auf Bandcamp gestoßen. Haruomi Hosono höre ich mir mal an. Lo-fi Hip Hop habe ich auch schon ausprobiert, aber mittlerweile weiß ich nicht mehr, ob ich das nur höre, weil mir die Illustration so sehr gefällt.
    Verlangsamte klassische Musik finde ich auch noch ganz interessant. Aber in letzter Konsequenz frage ich mich, ob es sich nicht besser ohne BGM lesen und lernen lässt.

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