NC17: I Am a Hero

Filmspezial 66

Geneigte Freunde des gepflegten Zombiefilms, es folgt eine Besprechung von Shinsuke Satos fröhlich spritzigem Zombiespektakels (und Mangaverfilmung) „I Am a Hero“, in dem der Assitent eines Mangazeichners versucht, sich und ein paar andere Menschen mit seiner mächtigen Schrotflinte vor der Zombieapokalypse zu bewahren. Dabei gibt es eine halb mutierte Begleiterin, einen Hochsprungzombie, Zombies im Kaufhaus, viel spritzendes Blut und andere Dinge, welche Freude bereiten.
Erwartet Sie hier nun ein weiteres Standartwerk oder ein spritziges, innovatives Abenteuer? Hört, dann werdet Ihr es erfahren.
Außerdem sei darauf hingewiesen, dass der Film am 25.07.2017 in diversen deutschen Kinos zu sehen ist.

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7 Gedanken zu „NC17: I Am a Hero

  1. Gaah! „Standartwerk“? Ja, „Standard“ kommt wie „Standarte“ aus dem Altfranzösischen („estandart“), aber man schreibt es mit „d“! Mit „d“! Wie den wirklichen Ursprung „standhard“ im Altniederfränkischen auch schon!

      • Ohje, du bist Schlafwandler?
        Übrigens bin ich verwirrt, dass es die Folge jetzt zweimal gibt, einmal mit korrigiertem „Standard“ und einmal ohne. Ist das so geplant?

        • Schlafwandler bin ich tatsächlich. Warum die Folge nun doppelt da ist, ist mir jedoch ein Rätsel. Im Feed ist sie nur einmal und in unserem Episodenverwaltungsgerät ebenfalls. Aber da passieren manchmal seltsame Dinge.

          • Jetzt ist sie noch einmal aufgetaucht. Wir haben jetzt diese, bei der die Kommentare erscheinen, die direkt darüber und auf die erste FDP-Folge erschien sie nun noch einmal.

  2. Hallo und danke für die Rezension: Ich habe aber kurz etwas nachzuschieben, was man eventuell nur aus dem Manga kennen kann: Der Protagonist ist keineswegs eine Waffennarr. Vielmehr haben wir es mit dem Stereotyp eines gesellschftlichen Verlieres zu tun, der recht unauffällig mit seiner Freundin und seinen psychische Störungen vor sich hin lebt. Die Schrotflinte ist zwar ein Mittel, sein Sicherheitsgefühl zu stärken, aber als brav erzogener und korrekt angepasster Durchschnitts-Japaner hält er sich strikt an die Waffengesetze. Beide Aspekte – sowohl die psychischen Erkrankungen als auch seine strikte Ergebenheit dem Waffengesetz gegenüber – sind köstliche running gags, die in der Originalvorlage konsequent durchgezogen werden, im Film hingegen tatsächlich fast komplett wegfielen. (Was aber auch einleuchtet, da nicht sicher ist, ob man sie in der Kürze der Zeit ausreichend hätte ausrollen können.)

    • Vielen Dank für den Hinweis. Das klingt doch sehr gut und ich bekomme so langsam sowieso richtig Lust, den Manga selber mal zu lesen. Da bin ich jetzt noch ein wenig gespannter.

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