• Kompendium des Unbehagens

    #90: Shell and Joint (feat. Untersicht)

    Nippon-Connection-Spezial

    Weiter geht es mit der Nippon Connection 2020! Die meisten unserer Gäste haben uns verlassen und geblieben ist gerade nur noch Robert Heinz-Otto Michael Johannes (der wenigstens genug Namen für mehrere Teilnehmer hat). Und mit ihm widmet sich unser alter Michael dem Leben! Und dem Tod! Und einem der größten Highlights der diesjährigen Nippon Connection.

    Uns erwarten alle möglichen Facetten des Lebens (im biologischen Sinne), sprechende Krabbeltiere, Kot-Krimis, Dildopartys, der Tod, ein Kapselhotel und diverse surreale Szenen. Alles wild vermengt und nur vage zusammenhängend, was diesmal auch unseren armen Podcasterhirnen ein wenig zum Verhängnis wird. Viel Spaß also mit Shell and Joint von Isamu Hirabayashi.

    #98: Du tötest die Gewalt, denn die ist gemein und hat es verdient

    Kompendium

    Hier wird reichlich Kraneberger Riesling und Dönercola getrunken, LARP mit Pen & Paper verwechselt, Astronauteneis gegessen und debattiert, ob Kaffee mit Kohlensäure oder Bier mit Kaffee schlimmer ist.
    Klingt nicht so aufregend? Na gut, es gibt auch noch Ozu und sein Tokyo Monogatari, die Nouvelle Vague, Undine und Fall Guys. Nicht krawallig genug? Ok! Dann gibt es noch Battle-Royale-Zeug, wie Apex Legends, Mission Impossible und John Woo (bzw. sein Hollywood-Werk), Lone Wolf & Cub, Nebel, Turok und invertierte Kameras. Nicht deep genug? Dann wird halt noch über Rassismus (in Kinos) und der Mangel an innovativem Erzählen in Videospielen ausdiskutiert.
    Und wenn euch das immer noch nicht genug ist, bekommt ihr gratis dazu paramilitärische Einheiten mit Beckenbodenschrittmacher und Menschen, die nicht „hot“ aber „comfortable“ sind. Und wenn ihr damit nicht glücklich werden, dann müsst ihr euer Leben wohl in ewiger Trauer verbringen.

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    00:00:00 (Un-)Behagen mit Speis und Trank
    00:21:45 Kannibalismus im Kino
    00:30:10 Der beste Film aller Zeiten und einer der ersten Filme nach dem Lockdown
    00:44:30 Otto und seine Fahne brauchen ein Upgrade
    00:55:25 Raiden ist schwach gegen Schwertwurf
    01:03:07 Michael hat bestimmt auch was gesehen
    01:04:45 Spiele, die erfreulicher sind als Corona
    01:16:10 Lustige Schüler
    01:31:00 Michael hat Dinge getan
    01:38:10 Der wichtige Regisseur der Nouvelle Vague
    01:41:45 Roberts NieRen
    01:54:28 Heinz holt Resident Evil nach
    02:02:35 Witziger Abschied

    #95: My sweet grappa remedies (feat. SchönerDenken, Abspanngucker und Altstadtkino)

    Nippon-Connection-Spezial

    In der heutigen Episode zur Nippon Connection 2020 befassen sich Michael, Alex, Daniel und Thomas mit Akiko Okus („Tremble all you want“ und „Marriage hunting beauty“) „My sweet grappa remedies“ (甘いお酒でうがい/Amai osake de ugai) aus dem Jahre 2019, mit Yasuko Matsuyuki, Haru Kuroki und Hiroya Shimizu.
    In diesem Film folgen wir dem mehr oder weniger ereignisreichen (oder -armen) Alltag einer Mittvierzigerin, voller Details, Alltagsphilosophie, Alkohol und der Frage wie die moderne Mittvierzigerin Japans so lebt.

    Ob das spannend/dramatisch ist, unterhält, Geschlechterbilder hinterfragt oder einfach nur banal und voll deeper Facebooksprüche ist, erfahrt ihr hier.

    Viel Spaß mit dieser Folge.

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    USI4: Bücher und Meckern und Dummsein

    Unser schlimmes Internet

    Hitler! Jugend! Brüste! Und Greta Thunberg. Heute widmen wir uns im schlimmen Internet dem HJB Verlag und dessen sexistischer, rassistischer und sonst wie menschenverachtender Kacke (welche natürlich als staats-/gesellschaftskritische Satire „getarnt“ wird). Es wird sehr schlimm, wenig lustig und sehr deprimierend.
    Außerdem könnt ihr lauschen, wie wir uns daran versuchen, Werbung zu machen. Leider ist das Produkt der Wahl Quibi, welches uns rostige Dinge in den Popo steckt. Ist das nicht toll?

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    00:00:00 Intro/Begrüßung
    00:01:08 Werbungstraining
    00:22:19 Literatur aus Deutschland

    #97: „My dick is big“ enthält den Namen meiner alten Band (feat. Get your Genki)

    Musikspezial

    Wir getten wieder unser Genki, denn Volume 6 erschien. Ihr kennt das Ritual: Christian und Michael quatschen sich durch die Compilation (und ihr wisst ja, dass es keine bessere Compilation mit japanischen Indiebands gibt), verraten Insiderinformationen und geben mehr oder weniger dumme Anekdoten zum besten. Zwischendurch werden alle Lieder angespielt, damit ihr doch noch überzeugt werdet, diese Kassette zu kaufen.
    Außerdem gibt es große Rätsel: Welche Lieder gefallen Michael denn diesmal? Welche Bands hat er angeschleppt? Sind die gerade Nummern wirklich besser als die ungraden? Ist Christian nüchtern? Gibt es verstörende Lieder? Muss man viel skippen? Ist das alles totale Kacke? Spoiler zu letzterer Frage: Nein, natürlich nicht. Wir wünschen dennoch viel Spaß.

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    Get your Genki 6 auf Bandcamp