Woche 62: Der 20-Mark-Schein gehört nicht zu Deutschland

Wochenrückblick des Unbehagens 62

Der Zufallshorst gehört zu Deutschland, die Bierstube nicht.
In der dreizehnten Woche des Jahres 2018 – vom 26. März bis zum 01. April – gehören allerdings Aso Tarou und der Waldfreund zu Japan, al-Sisi zur Ägyptischen Regierung, unschöne Witz zum schottischen YouTuber, der Radpanzerexport zu Kanada, der Glaube an Gott nicht zu Österreich (das Fluchen, Beleidigen und Schimpfen dagegen durchaus), der Kohlenstoffdioxidausstoß zu Deutschland, die Leinwand bald nicht mehr zum Kino, Martina Fietz zum Bundespresseamt, aber der christliche Bezug nicht zur Schokolade.
Übrigens: Der Wahlausgang gehört auch nicht zu Deutschland. Und das Arbeitsministerium ebenfalls nicht.

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00:00:00 Begrüßung/Intro/Normans Nachträge/Mega-Aprilscherz
00:27:10 Montag: Parteiische Medien, Ägyptens furchtbar überraschendes Wahlergebnis, zehn Jahre Gefängnis in Malaysia und künstliche Richter
01:00:25 Dienstag: Gratispornos für Fucking, 1000 kanadische Radpanzer für Saudi Arabien und Brexit-Manipulation
01:16:42 Mittwoch: Brennendes Feuerwehrfahrzeug, der Migrantenschreck, kein CO2 mehr in Deutschland und zu links, um Beamter zu werden
01:39:20 Donnerstag: Polizei gegen Sozialarbeiter, die Humorpolizei, Uranfähren, verurteilt, entführt und nochmal verurteilt, der Tod des Kinos(!) und Chinas Katholiken
02:30:05 Freitag: Schlimme Menschen gegen Krebs, österreichische Beleidigungen, Hasenhass, Fahnen auf Halbmast und Chinas „Jack the Ripper“
02:56:20 Samstag: Tōkyō ersäuft, Aufgelöste Hoffnung, österreichischer Glaube, freilaufende Kinder, keine VPNs mehr in China und ein problematischer Hilferuf
03:33:55 Sonntag: „Was sind wir wohl der Post wert?“, Massaker im Gazastreifen und was alles zu Deutschland gehört
03:45:13: Brennpünktchen (Artikel 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8) und werbefreies Berlin
03:58:25 Kram/Abschied/Outro

Ein Gedanke zu „Woche 62: Der 20-Mark-Schein gehört nicht zu Deutschland

  1. Ich finde schon, dass man darüber reden könnte das Brexit Referendum zu wiederholen. Schließlich wurde von einer der Teilnehmenden Gruppierungen bestehendes Recht gebrochen. Recht was die Fairness im Wahlkampf sicher sollte. Vor allem wäre ja die Botschaft, wenn man es nicht täte, dass dieses Gesetz egal ist, so lange man sich nicht rechtzeitig erwischen lässt.

    Bayer Leverkusen ist ein Werksverein, das hat Norman richtig erkannt. Deswegen ist er auch von der 50+1 Regel ausgenommen.

    Was die Werbung angeht, so wird im Video gesagt, dass die Werbeeinnahmen 0,2% am Gesamthaushalt der Stadt ausmachen, 0,6% bei Paris, also wirklich Kleinkram. Ich finde die Idee super und würde das wirklich umgesetzt sehen. Vor allem kann ich mir nicht vorstellen, dass da groß jemand dagegen sein kann, außer vielleicht die Werbenden. Von den Bürgern kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendwer sagt: „GEIL! WERBUNG!“. Die meisten werden wahrscheinlich eher genervt sein.

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