
#18: Das Süße mit dem Hackfleisch


Resümee aus Tōkyō 2
Der Advent hat begonnen, die Konbinis hängen voll Lametta. Passend zur andächtigen Stimmung wird in dieser Episode ein bisschen gepöbelt über das, was nicht ganz so geil ist in Japan: es geht um zu enge Fußgängerwege, Fahrradfahrer und die Gehgewohnheiten der hiesigen Bevölkerung. Außerdem spreche ich ein bisschen Lernmethoden für japanische Vokabeln und über Wieland Wagners Buch „Japan: Abstieg in Würde“
Frohe Adventszeit allesamt!
Filmspezial
Daniel ist zurück und brachte Wünsche mit. Denn er wollte gerne über Ole Bornedal reden. So ganz konkret wollte er über „Nightwatch“ reden, doch da wir normalerweise über zwei Filme reden, wählte er spontan noch „Deliver us from evil“. Ob das so eine gute Wahl war, werdet ihr hier erfahren (bei Nightwatch waren wir uns beide sicher). Unangenehm wird es auf jeden Fall, denn einerseits gibt es Spannung und Grusel im Leichenhaus und rassistische Dorfmenschen auf Ausländerjagd.
Darüber hinaus gibt es ein wenig zum Braunschweig International Film Festival, mit fürchterlichem Ambiente und besseren Filmen („The Man who killed Don Quijote“, „Climax“, „Deadlock“ und „Das Millionenspiel“). Ob die alten, elitären Menschen des Festivals mit den Filmen so viel Spaß hatten, wie mit ihrem Rotwein, ohne den sie keinen Film ertragen? Schauen wir mal…
Habt also Spaß, treibt absurde Wetten zu weit, schleicht euch in Leichenschauhäuser und liegt da mal so rum, übernehmt nicht den LKW eines aufdringlichen Arschmannes und glaubt nicht, dass euch die Menschenjäger, vor eurem Haus, in Ruhe lassen, nur weil ihr nicht die bevorzugte Beute seid.
00:00:00 Intro/Begrüßung
00:01:15 Die Braunschweiger Weinschlecker
00:26:36 Spiel und Spaß mit Jens
01:34:30 Der unangenehmste Teil
02:35:35 Kram/Abschied/Ende

Resümee aus Tōkyō 2
Der einstündige Podcastmonolog ist dieses Mal tatsächlich wieder einstündig (slow clap): Es geht u.a. um Togashis Debüt als Schriftsteller, meine Mangaleseliste, Sexismus bei Murakami Haruki und warum er (nicht) der nächste Nobelpreisträger wird. Sprachlich stelle ich einige Lieblingswörter aus der Welt der japanischen Lautmalerei vor.
Wer üben will, darf Makrons an den richtigen Stellen einfügen.
Links:
Audiokommentar in Aufwachen 338 zur japanischen Immigrationspolitik
Gomi Taros illustriertes Wörterbuch gibt es leider nicht auf Japanisch, stattdessen habe ich diesen Band zur Lautmalerei gefunden
Musiktipp: Shojo Shumatsu Ryoko – One more night (Ending)
Provisorische Mangaleseliste:
Hoseki no kuni von Ichikawa Haruko
Kimetsu no Yaiba –Gotoge Koyoharu
Akira – Otomo Katsuhiro
Drifting Classroom – Umezu Kazuo (sowie Obayashis „Interpretation“)
Dorehodoro – Hayashida Q