Videospielspezial 31
Eigentlich hätte diese Episode, in der wir mit Timo Schouren von Videogems über Kampfspiele reden, pünktlich zur Arcade Edition von Street Fighter 5 erscheinen sollen. Tat sie nicht, aber nun erschien ja gerade Dragon Ball FighterZ und somit sind wir doch wieder irgendwie aktuell. Ist das nicht schön?
Also gibt es hier heute die geballte Packung (dummer Witze) auf die Ohren. Etwas konfus geht es durch die Geschichte der Kampfspiele (wohlgemerkt die Variante bei der einer gegen einen kämpft), es gibt Klassiker und Kuriositäten, verschiedene Spiel- und Combosysteme, 2D und 3D, kämpfende Autos, Kakteen und Saurier, digitalisierte und handgezeichnete Kämpfer und generell ganz viel Unsinn. Dabei kommen wir natürlich nicht dran vorbei, viel über Street Fighter und Neinhalts Elefantenglied zu reden. Seid gewarnt, heute könnte das Niveau etwas weiter sinken, als üblich. Welch eine Freude.
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Kompendium des Unbehagens
Antworten#Japanuary 05: Was ist die Nippon Connection?
Japanuaryspezial 05

Es kann ja nicht angehen, dass wir den #Japanuary passiert und nicht auch mal im größeren Rahmen über die Nippon Connection gesprochen wird. Zu diesem Zwecke haben wir Martin Bregenzer zu Gast, der dort im Filmteam aktiv ist und uns mal erklärt, was die Nippon Connection ist und wie es dazu kam. Es gibt also einen kleinen Blick hinter die Kulissen, einige Anekdoten und Gedanken zum japanischen Film an sich. Wir reden über Filmauswahlprozesse, Preise, Gäste, gute und schlechte Filmjahrgänge und bekommen ein oder zwei winzige Hinweise, was vielleicht in diesem Jahr gezeigt werden könnte (wer kann erraten, was gemeint ist?).
Viel Spaß und kommt zur Nippon Connection, falls euch gefällt, was ihr hier hört!#227: Star Trek Discovery Episode 12 (STD 12)
Serienspezial 19
In Star Trek Discovery Episode 12 passiert viel und geschieht wenig. Typen erwachen, Hühner werden gegessen, Menschen werden weggeplatzt, Orcas sind Nazis und Michelle Yeoh will eine Atombombe in die Sonne werfen. Glaube ich.
Dann tun Klingonen noch viele Dinge, sind dabei auch noch Krieg, führen ebenjenen und Krägen gibt es leider zu wenige, obwohl sie nach oben stehen. Mehr Menschen werden exekutiert und es wird handlungsgedreht, bis allen schlecht ist.
Was genau da alles passiert? Interessiert eigentlich niemanden mehr so richtig, und trotzdem reden wir darüber. Und das meiste habe ich auch schon wieder vergessen, um ehrlich zu sein, dabei haben wir die Episode gerade erst geschaut und besprochen.
Also splötzt nicht eure Freunde weg, nur weil ihr den Namen eurer Flamme vergesset, stoßt ein lautes Juchzen auf die Belanglosigkeit aus und zählt nach, wie oft wir seit Folge 10 „Paul Atreides Nicht-Alan-Tudyk“ gesagt haben. Bitte.Woche 52: Ein Krug voll Nebel
Wochenrückblick des Unbehagens 52
Die dritte Woche des Jahres, vom 15. bis zum 21. Januar, bedeutet, dass wir es geschafft haben, ein Jahr lang, 52 Wochen, auf jede einzelne davon zurückzuschauen. Und heute zeigt sich, dass einige der Trauergestalten und fürchterlichen, ekelhaften Dinge auf der Welt uns wohl auch weiterhin erhalten bleiben: der ägyptische Diktator al-Sisi, die Große Koalition in Deutschland, übler Umgang mit Flüchtlingen überall auf der Welt, die Idee des Fracking und FISA, Abschnitt 702.
Es war eine Woche des Altniemalsbewährten; flüchten wir wie die Saudis ins Kino – in Nagano steht noch eines –, vor die Nintendo Switch oder schauen im Stream spielenden Menschen mit Rundfunklizenz oder bei eSports-Turnieren zu, und vergessen diese Welt. Leute, die Waschmittel essen, wollten wohl sogar schon weitergehen.00:00:00 Intro/Begrüßung
00:03:53 Montag: Abwechslung im Fernsehen, die Lizenz zum gronkhen, Affen- und Rehinvasion, Emojis in Saudi Arabien, Cocoliztli(!), illegales Bingo und Strahlenenergie
00:32:02 Dienstag: Mehr falscher Alarm, Passwort am Bildschirm, Journalismusverbot, Waschmittel zum Mittagessen und Pelzverbot in Norwegen
00:44:30 Mittwoch: Rehwarnsystem, Spaniens Torrent, dein Name im Februar, der Humanistentest, Nintendos Pappe, Armee im Inland, Flüchtlingshilfesteuer und Kartonbondage
01:20:11 Donnerstag: Bloggerverbot, Kündigung wegen Depression mit Todesfolge, geliehene Unabhängigkeitserklärung, wie geschnitten Brot, Abstimmung gegen Netzsperren, zu erfolgreiche Steuerfahnder und die Fracking-FDP
01:48:15 Freitag: Gestattete Massenüberwachung, olympischer E-Sport in Japan, Spaßwahlen in Ägypten, Krokodil im Keller und niemand mag die SPD
02:19:55 Samstag: Thailändische Flüchtlingslagerung, zügige Geburt und Polen auf Nazisuche
02:29:25 Sonntag: Offensive Türkei und ein altes Kino
02:41:18 Normans Videotipp
02:43:28 SPD/Abschied/Outro#Japanuary 04: So ein Quatsch! Ich bin doch deine Frau.
Japanuaryspezial 04

Seijun Suzuki dachte sich, nach etlichen Actionfilmen und zehn Jahren auf der schwarzen Liste, mal etwas neues probieren zu wollen. Er drehte seine Taisho-Trilogie, deren ersten beiden Filme („Zigeunerweisen“ und“Kagero-za“) hier heute besprochen werden.
Und so stürzen sich Jan Lukas Daniel und Michael in die verworrenen Untiefen dieser wundersamen Werke voller erotisch groteskem Unsinn, Doppelselbstmorden aus Liebe (mit Zuschauer), Dreiecksverhältnissen, Doppelgängerinnen, Vaginakrebsen, Penispilzen, verschenkten Seelen, kuriosem Theater, Physalis, Ähnlichkeiten zu Fish Story, Liebe und Leid.
Erwartet also viel Planlosigkeit, Verwirrung, Spaß und noch mehr wunderbare Taisho-Ästhetik (was das ist, erfahrt ihn in der Folge).Das erähnte Buch von Benedikt Vogel findet ihr hier
Informationen zum erwähnten Suehiro Maruo findet ihr hier
Und etwas Ero guro zur Einstimmung:




