Filmspezial 65/Science-Fiction-Spezial 8
Ein neuer Teil der „außerirdischer Kram gegen außerirdischen Kram“-Reihe! Noch gibt es mit Predators Material aus dem Predatorlager und dieser tritt natürlich an, gegen David Finchers Alien³. Beides sind keine Lieblinge der Kritiker, doch können wir den Werken ja vielleicht etwas abgewinnen.
Dabei schickt David seine Protagoistin auf einen heimeligen Gefängnisplaneten, voll lüsterner Vergewaltiger und Mörder, während die Predatoren solche und ähnlich angenehme Gestalten zum Spielen auf einen fremden Planeten einladen. Welch Freude.
Außerdem haben wir heute noch ein paar Worte für John Wick 2 und die Netflixserie Glow übrig. Also noch mehr Mord und Frauenwrestling. Was will man mehr?
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00:00:00 Intro/Begrüßung
00:02:44 Spoiler: Der Hund wird ausnahmsweise nicht getötet
00:08:28 Frauen, die sich mit den Füßen zuerst ins Gesicht springen
00:17:28 Verdreifachung der Gefahr
00:45:10 Ein Film ohne Katzen und Unterwasserschnecken
01:12:00 Vergleiche Abschied/Outro
Filmspezial 64

Destruction Babies oder „The most extreme 108 minutes in japanese cinema history“, wie er gerne beworben wird. Eine gewagte These. Und vielleicht ist es auch nicht unbedingt das beste Marketing. Man könnte fast meinen, hier einen spektakulären Actionkracher zu bekommen, doch dann ist doch irgendwie alles anders.
Bei Tetsuya Marikos Film, der (wo wir schon beim Marketing sind) auf der Packung mit Uhrwerk Orange und Reservoir Dogs verglichen wird, war sicherlich der härteste Film der diesjährigen Nippon Connection und zeigt perspektivlose Jugendliche in einer Welt und Kultur der Gewalt. Nicht besonders spaßig, nicht besonders schön und nichts für zartbesaitete Personen.
Ob er darüber hinaus etwas taugt, erfahrt ihr nun hier. Viel „Spaß“.

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Trailer
BD und DVD bei Third Window Films
Serienspezial 8
Bei Netflix dachte man sich, es sei eine gute Idee, eine Pseudo-Animeserie in den USA zu produzieren, diese von Warren Ellis schreiben zu lassen, den Oberzwerg (aus dem Hobbit) die Hauptrolle sprechen zu lassen und alles betont „erwachsen“ zu gestalten. Also tat man es. Als Vorlage dafür dient Konamis klassische Vampirjäger-Videospielreihe Castlevania, in der allerlei peitschenschwingende, kreuzwerfende Helden auf die Jagd nach Dracula persönlich gehen und dabei allerlei Getier und fliegende Medusenköpfe weghauen. Dabei finden sie Brathähnchen in Wänden. Logisch.
Es entstand nun also eine Staffel mit vier Episoden, eine zweite wurde bereits angekündigt. Erwartet man also einen Knüller oder will man das Publikum beschwichtigen? Man weiß es nicht. Also wir haben eine Ahnung, doch soll die hier nicht verraten werden. Dann müsste man ja den Podcast nicht mehr hören. Dies sollte man aber, weil wir außerdem alles andere, was erwähnenswert scheint, erläutern und dabei gar nicht so sehr zum Spoiler greifen, wie man vermuten könnte. Aber vielleicht gibt es ja auch gar nichts zu verderben. Ihr werdet es erfahren. Und es wird geklärt, ob Brathähnchen aus den Wänden kommen. Also gibt es doch heftige Spoiler, weil das größte Rätsel der Staffel gelöst wird. Gefahr.
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Wochenrückblick des Unbehagens 24
Verehrtes Publikum, wir sind wieder da! Hoffentlich ohne technische Probleme und andere Ärgernisse. Die mp3-Datei wurde diesmal auf anderem Wege ausgegeben, sollte die Qualität ungenügend sein, bitten wir um Meldung.
Mit dem Kotelettphantom reden wir über Strom, der teuer ist, weil es nicht billig ist, Japans Politiker, Österreichs Politiker, die Demonstrationen beim G20-Gipfel (und somit über Krawall und Polizeigewalt), Käse, Kängurus, selbstfahrende Autos, Gesichtserkennung, Armut, tote Menschen, die letzte(?) Gangbangparty und andere Probleme der Prostituierten, Trägheit durch Videospiele, Tiefkühlkost mit Nazilogo, den Trollpenis und mehr.
Wir wünschen viel Vergnügen.
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00:00:00 Intro/Begrüßung/Neues vom Penis
00:06:56 Montag:
„Battle for Tokyo!“,
Camping in Entenwerder,
Drama in der Oper und
Videospiele, die Männer weniger arbeiten lassen00:29:25 Dienstag:
Mehr Extremisten,
Kinderarmut in England und
Kampftraining für Polizisten00:49:18 Mittwoch:
Selbstfahrende Autos und Kängurus,
Gesichtserkennung in Haneda,
Tod des Erzbischofs Meisner,
abwechselnd demonstrieren und schlafen,
Susis letzte Gangbangparty,
2x Alkohol am Tag führt zu Krebs,
Finanztransaktionssteuer und
Tiefkühlkost gegen Neo-Nazis01:18:10 Donnerstag:
verspäteter Vergewaltigungsskandal,
Katalonien sucht Leichen von Kriegsopfern,
John Carpenter macht Fernsehen und
mehr Arbeit und Erwerbsarmut01:37:02 Freitag:
Die Polizei bei den G20-Demonstrationen,
umgekrempelte Parteien (mit komischen Namen) in Österreich,
alles Käse und
Atomwaffenverbot02:10:30 Samstag:
Abe schmeißt Inada raus und
der mongolische Präsident02:20:28 Sonntag:
Der schwarze Block beim G20 und
Strom von der Bahn02:38:08 Abschied/Outro
Filmspezial 63

Mit Yosuke Takeuchis „The Sower“ (種をまく人) gab es auf der diesjährigen Nippon Connection wohl eins der unterschätzeren Familiendramen. Während sich einige Bekannte beklagten, dass es in diesem Jahr keinen emotionalen Tiefschlag wie „Being good“, im letzten Jahr, gab, war dies sicherlich einer der Filme, die dem noch am nähesten kamen.
Inhaltlich etwas ähnlich wie Koji Fukudas „Harmonium“ (der später in unserer Nippon-Connection-Reihe besprochen werden wird) tritt ein Mann in das Leben einer Familie und es kommt zur Katastrophe. Hier ist dies jedoch eine reine Familienangelegenheit und der Film bezieht sich deutlich stärker auf das Verhältnis aller Figuren untereinander und bezieht sich stark auf Themen wie Behinderung und Andersartigkeit.
Ob das gut ist (die Vergleiche legen es ja durchaus nahe) oder ob da doch noch etwas schief lief, wird euch hier erzählt. Viel Spaß.

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