Serienspezial 8
Bei Netflix dachte man sich, es sei eine gute Idee, eine Pseudo-Animeserie in den USA zu produzieren, diese von Warren Ellis schreiben zu lassen, den Oberzwerg (aus dem Hobbit) die Hauptrolle sprechen zu lassen und alles betont „erwachsen“ zu gestalten. Also tat man es. Als Vorlage dafür dient Konamis klassische Vampirjäger-Videospielreihe Castlevania, in der allerlei peitschenschwingende, kreuzwerfende Helden auf die Jagd nach Dracula persönlich gehen und dabei allerlei Getier und fliegende Medusenköpfe weghauen. Dabei finden sie Brathähnchen in Wänden. Logisch.
Es entstand nun also eine Staffel mit vier Episoden, eine zweite wurde bereits angekündigt. Erwartet man also einen Knüller oder will man das Publikum beschwichtigen? Man weiß es nicht. Also wir haben eine Ahnung, doch soll die hier nicht verraten werden. Dann müsste man ja den Podcast nicht mehr hören. Dies sollte man aber, weil wir außerdem alles andere, was erwähnenswert scheint, erläutern und dabei gar nicht so sehr zum Spoiler greifen, wie man vermuten könnte. Aber vielleicht gibt es ja auch gar nichts zu verderben. Ihr werdet es erfahren. Und es wird geklärt, ob Brathähnchen aus den Wänden kommen. Also gibt es doch heftige Spoiler, weil das größte Rätsel der Staffel gelöst wird. Gefahr.
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Wochenrückblick des Unbehagens 24
Verehrtes Publikum, wir sind wieder da! Hoffentlich ohne technische Probleme und andere Ärgernisse. Die mp3-Datei wurde diesmal auf anderem Wege ausgegeben, sollte die Qualität ungenügend sein, bitten wir um Meldung.
Mit dem Kotelettphantom reden wir über Strom, der teuer ist, weil es nicht billig ist, Japans Politiker, Österreichs Politiker, die Demonstrationen beim G20-Gipfel (und somit über Krawall und Polizeigewalt), Käse, Kängurus, selbstfahrende Autos, Gesichtserkennung, Armut, tote Menschen, die letzte(?) Gangbangparty und andere Probleme der Prostituierten, Trägheit durch Videospiele, Tiefkühlkost mit Nazilogo, den Trollpenis und mehr.
Wir wünschen viel Vergnügen.
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00:00:00 Intro/Begrüßung/Neues vom Penis
00:06:56 Montag:
„Battle for Tokyo!“,
Camping in Entenwerder,
Drama in der Oper und
Videospiele, die Männer weniger arbeiten lassen00:29:25 Dienstag:
Mehr Extremisten,
Kinderarmut in England und
Kampftraining für Polizisten00:49:18 Mittwoch:
Selbstfahrende Autos und Kängurus,
Gesichtserkennung in Haneda,
Tod des Erzbischofs Meisner,
abwechselnd demonstrieren und schlafen,
Susis letzte Gangbangparty,
2x Alkohol am Tag führt zu Krebs,
Finanztransaktionssteuer und
Tiefkühlkost gegen Neo-Nazis01:18:10 Donnerstag:
verspäteter Vergewaltigungsskandal,
Katalonien sucht Leichen von Kriegsopfern,
John Carpenter macht Fernsehen und
mehr Arbeit und Erwerbsarmut01:37:02 Freitag:
Die Polizei bei den G20-Demonstrationen,
umgekrempelte Parteien (mit komischen Namen) in Österreich,
alles Käse und
Atomwaffenverbot02:10:30 Samstag:
Abe schmeißt Inada raus und
der mongolische Präsident02:20:28 Sonntag:
Der schwarze Block beim G20 und
Strom von der Bahn02:38:08 Abschied/Outro
Filmspezial 63

Mit Yosuke Takeuchis „The Sower“ (種をまく人) gab es auf der diesjährigen Nippon Connection wohl eins der unterschätzeren Familiendramen. Während sich einige Bekannte beklagten, dass es in diesem Jahr keinen emotionalen Tiefschlag wie „Being good“, im letzten Jahr, gab, war dies sicherlich einer der Filme, die dem noch am nähesten kamen.
Inhaltlich etwas ähnlich wie Koji Fukudas „Harmonium“ (der später in unserer Nippon-Connection-Reihe besprochen werden wird) tritt ein Mann in das Leben einer Familie und es kommt zur Katastrophe. Hier ist dies jedoch eine reine Familienangelegenheit und der Film bezieht sich deutlich stärker auf das Verhältnis aller Figuren untereinander und bezieht sich stark auf Themen wie Behinderung und Andersartigkeit.
Ob das gut ist (die Vergleiche legen es ja durchaus nahe) oder ob da doch noch etwas schief lief, wird euch hier erzählt. Viel Spaß.

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Wochenrückblick des Unbehagens 23
Nachdem der letzte Wochenrückblick ein unwürdiges Ende erlebte, sind wir wieder da! Doch meint es auch diese Woche die Technik nicht gut, mit dieser Sendung, und so brach die Aufnahme einige Male ab. Also freut euch, dass es doch irgendwie ging.
Nun holen wir verlorene Woche nach, kämpfen mit Bajonetten, brechen Trollgenitalien, schauen der Polizei bei ihren Orgien zu, sehen keine V-Busse, freuen uns mehr oder weniger über einen neuen, halben Buchstaben, lesen das Fernsehprogramm vor und haben Spaß. Ihr hoffentlich auch.
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00:00:00 Intro/Begrüßung
00:03:36 Die verlorene Woche 22:
Suche nach Testpersonen für Gesichtserkennung am Bahnhof Südkreuz
Atomausstieg in Korea innerhalb von 40 Jahren
Grüne klagten erfolglos für eine Abstimmung um die Ehe für alle
25000 Kamele und Schafe wurden aus Katar vertrieben
Zwei erste interaktive Folgen von Serien bei Netflix
Rocket-League-Turnier bei NBC
Warner Bros. will keine Auteure
Trumps Solarmauer
Moritomo Gakuen kassiert Geld für imaginäre, pflegebedürftige Kinder
Ron Howard macht Han Solo
Bedingungsloses Grundeinkommen funktioniert in Finnland
Regionalliga Südwest spielt nicht mit Chinesen
SPD gegen „sachgrundlose” Befristung
Verurteilungen wegen Homosexualität sollen aufgehoben werden
Keine Regenbogenflaggen mit Davidstern beim Dyke March in Chikago
„Czech Republic nuclear power station hosts bikini contest to choose interns“
Neuer Höchststand an Geflüchteten und Vertriebenen
Mafiastaat Südafrika
Zurücktretende Minister in Frankreich
Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen EU-Recht
Überwachung von Messengerdiensten
Ich muss aussagen, bevor man mir sagt, dass ich nicht aussagen muss
Forderungen an Katar
Freihandel zwischen der EU und Japan
Cyberangriff auf Russland!
Mädchen zum Nachtisch
00:28:32 Montag: Der Weg des Bajonetts und der abgebrochene Trollpenis
00:33:33 Dienstag: Stimmen gegen die Ehe für alle und Polizeiorgien vor dem Gipfel
01:00:55 Mittwoch: Lebensdauermaximumsgegenstimmen und kein Zwang zur Vorratsdatenspeicherung
01:06:20 Donnerstag: Buchdurchschuss, ein halber Buchstabe mehr, Kakadurhythmen und Empfehlungen von Norman (Ströbeles letzte Bundestagsrede)
01:24:26 Freitag: Mit 7% auf Platz vier, virtuelle Busse
01:33:56 Samstag: Aufstand für Abe
01:41:34 Zurück zum Freitag: Mexikanischer Staatstrojaner
01:45:58 Zurück zum Samstag: Restaurantbesitzer gegen Dokus, der öffentlich-rechtliche Sender Pro7
02:29:50 Sonntag: Palästinensertuch auf dem Gewehr der CDU, Cholera im Yemen und Diktatorenfeindlicher Drucker
02:39:05 Abschied/Outro
Filmspezial 62

Es geht weiter, mit unserer Nippon-Connection-Berichterstattung! Und diesmal führt uns die Reise in eins der berühmten Danchis, einem dieser Wohnblöcke, in denen jeder jeden beobachtet, die Gerüchteküche brodelt, Menschen verschwinden (weil sie in einem früheren Leben Kakerlaken waren), Pillen gedreht werden und Lieferjungen mal ganz dringend kacken müssen.
Genauer gesagt geht es um Junjis Sakamotos Komödie „The Projects“ die eine sehr skurrile Geschichte mit etwas altbackenen Witzen erzählt. Ob sich das lohnt, werdet ihr hier erfahren.

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