Wochenrückblick des Unbehagens 59

Mjam.at, mjam.at, mjam.at, was bestellen die Österreicher denn so für Pizza? Und welche Küchenrichtungen priorisieren sie sonst? Amerikanische, chinesische, türkische oder doch eher vegetarische Küche (wo auch immer die genau beheimatet ist)?
Ein paar relevantere Nachrichten bieten wir euch im zehnten Wochenrückblick des Jahres über die Zeit vom 05. bis zum 11. März 2018 allerdings auch. Alte Bekannte wie Xi Jinping, Mark Zuckerberg und Jordi Sànchez sind dabei genauso wie noch nie erwähnte und schmählich vernachlässigte Personen – Martin Widmer, Reinhard Grindel und Gary Cohn – vertreten.
Apropos „(ver-)treten“: Deutsche machen das in der Schweiz bei Exorzismen; treten bis der Besessene stirbt. In Vietnam stopft man dem menschlichen Dämonenbehältnis dagegen Knoblauch in den Hals, bis nichts mehr reingeht. Und es dann auch stirbt. Da kann sich also jeder aussuchen, was er präferiert. Schreibt es in eure Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten, denn ihr wollt doch sichergehen, dass man keine unerwünschte Methode anwendet, oder?
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00:00:00 Begrüßung/Intro/Anmerkung 1 und 2
00:03:41 Montag: Kussstörendes Headset, Tafeldienst, twitternde Polizei, linke Deutschtürken, Südkoreaner im Norden, die fünf Sterne Italiens und „E-Sport ist kein Sport!“
00:41:15 Dienstag: Atomtestfreier Gipfel, Waffengesetzreform, vietnamesischer Knoblauchexorzismus, verwirrter Strom der Zeit, der reichste Mensch der Welt und Auflösung der polnischen Gewaltenteilung
01:07:04 Mittwoch: Mark Hamill als Vesemir, Todesstrafe wegen Demonstration, Trump und der Breitbart, böse Regenbögen, chinesischer Babyboommangel, Google hilft bei Morddrohnen, stürmische Klage, Gary Cohn hat keine Lust mehr, rechtmäßiger Geldhandel und nicht mehr freies Freital
01:39:45 Donnerstag: Der Ultimate-Fighting-Typ auf Friends macht jetzt Star Wars, österreichische Begierden, Hartz IV ist tatsächlich zu wenig zum leben, Zölle am Nacken und Gutenbergsperre
02:06:32 Freitag: „Spielt nicht gegen Tibet!“, Trump spielt mit Kim, Superman ist unsterblich(!), „Wenn wir es ignorieren geht es vielleicht weg!“ und Einigung im Falle der „Nazischweine“
02:27:15 Samstag: Sexpunkte bei der Schülerunion, die Villa des Internethetzers, das Mikro ist zur Überwachung gar nicht nötig, noch ein Exorzismustod, Brotbaumfruchtwhisky und Neuigkeiten vom Propagandakindergarten
02:46:15 Sonntag: Xi ohne Grenzen und die wöchentliche Wahl
02:53:38 Normans Empfehlung/Abschied/Outro
Filmspezial 84

Kenji Yamauchi ist eher vom Theater, doch hatte er mal Lust, sein Stück „At the Terrace“ abzufilmen und dann tat er das so nebenbei. Die Schauspieler wissen ja, was sie wie spielen müssen, da geht das flott. Und so kam es zu diesem wunderbaren Film (welcher auf der Nippon Connection 2017 zu sehen war) über Arbeitskollegen auf einer Party, deren Gespräch eskaliert, weil man sich nicht entscheiden kann, welche der anwesenden Damen die schöneren Arme hat. Ein guter Grund zu streiten. Und mehr muss hier auch gar nicht gesagt werden, alles, was ihr sonst wissen solltet, kommt im Podcast dazu. Viel Spaß!

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Wochenrückblick des Unbehagens 58

Alles steigt, alles wird immer mehr: die Zahl der Nasenoperationen in den USA, die Wut auf die sPD, der Datenhunger von Schweizer Versicherungsunternehmen und Palantir Technologies, das Staatsgebiet Saudi-Arabiens und die Anzahl der Anrufe beim japanischen Arbeitsamt von einer einzelnen Person.
Heute erzählt uns zur neunten Woche des Jahres vom 26. Februar bis zum 04. März außerdem Der Rote von China und lacht mit uns über japanische Maskottchen und die Zensur der Venus von Willendorf (und ärgert sich über die chinesische (Zensur, nicht Venus)).
Mit schönen Grüßen an Louis präsentieren wir euch außerdem einen Brennpunkt zur Parlamentswahl in Italien. Wie hoch wird wohl die Mindestrente ausfallen und welche Steuern wird man senken? Wir wissen es noch nicht, aber wir sind uns relativ sicher: Lange wird sich die Regierung bestimmt nicht halten.
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00:00:00 Intro/Begrüßung
00:02:35 Nachträge: Kunst(un)freiheit in Spanien, keine Wildnisergebnisse und viel China
http://www.deutschlandfunkkultur.de/nach-skandal-um-santiago-sierra-kampf-um-kunstfreiheit-im.1013.de.html?dram:article_id=411655
00:31:55 Normans Anmerkungen: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8
00:41:41 Montag: Biobatterie, Sklaverei und unbezahlte Überstunden
00:57:38 Dienstag: Nordkoreanische Fachkräfte, „Mit den Linken und Rechten spielen wir nicht!“, geklaute Kinder und 159x „Hallo! Arbeit!“
01:17:37 Mittwoch: Chinesische Daten für China, das CDU-SPD-Mitglied, gehackter Bund, Tolkins Datensteine, ungültige Wahl(?), japanische Namensprobleme, Quecksilberdiät und die Maskottchenwahl
01:55:45 Donnerstag: Versicherung > Geheimdienst, glücklicher Filmvertrieb, die wahren Chemtrails, gelöschte Venus, Strafzollstreitereien, Armanimobbing und schwindender Gender-Pay-Gap
02:19:15 Freitag: Bus rammt Hubschrauber, der linksextremistenüberwachende Rechtsextremist und Deutsch als Amtssprache
02:27:05 Samstag: Breite Nasen, Züge mit WLAN, mehr Erfolgsgeschichten des Zolls und der Kindergartenkrimi
02:42:41 Sonntag: GroKo und Inseldramen (mit zwei Links mehr)
02:52:52 Brennpunkt Italien und Verspätung in Palermo
03:32:07 Abschied/Outro
Filmspezial 83

Tja, was wäre die moderne Gesellschaft ohne Strom? Richtig, nicht lebensfähig. Zumindest weitestgehend. Und wie das genauer ablaufen könnte, zeigt uns Shinobu Yaguchi in seiner Komödie „Survival Family“, die auf der Nippon Connection 2017 lief (ja, wir haben da immer noch Folgen übrig…).
Ein feiner kleiner Film, in dem eine Familie, bestehend aus Fumiyo Kohinata, Eri Fukatsu, Yuki Izumisawa und Wakana Aoi ums blanke Überleben radelt (immerhin bekommt man, was der Titel verspricht). Ob es ihnen gelingt? Schauen wir mal.
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Wochenrückblick des Unbehagens 57

Meint ihr, in einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten wird die Welt gerettet sein? Wird es dann genug japanische Kinder geben, notfalls auch von Leihmüttern ausgetragene? Werden wir genug Wildnis auf der Erdoberfläche haben? Werden wir nicht mehr Gefangene mit Rüstungsexporten auslösen?
Im Wochenrückblick der achten Woche des Jahres – vom 19. bis zum 25. Februar – fragen wir uns, was wir dafür alles hinter uns lassen müssen, aber im Großen und Ganzen kann man darauf auch durchaus gut verzichten: Aktienkursabstürze aufgrund von Tweets, Huhn bei „Kentucky Fried Chicken“, Soße bei McDonald’s, Alkohol, Stripperinnen auf Beerdigungen und Katana in Kofferräumen beispielsweise.
Aber wird dann Mariano Rajoy hinter Gittern und Xi Jinping immer noch auf dem Präsidentensessel sitzen? Wird man seinem politischen Gegner immer noch mit Gewalt begegnen und halbautomatische Waffen mit 18 Jahren kaufen können, damit auch die Jüngeren auf Links- und Rechtsradikale schießen dürfen? Aber was fragen wir, denn wer weiß schon, was sein wird, wenn die Rechten die Betriebsräte Deutschlands übernommen haben werden?
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00:00:00 Begrüßung/Intro
00:04:25 Montag: Crypto-Seagal, Herz- und Hirnstromsensor, die berühmte spanische Korruption (Artikel 2, 3, 4, 5 und 6) und Kentucky Fried ohne Chicken
00:25:04 Dienstag: 13 Kinder aus Thailand, Fußballfans hassen Montag, Verfolgung im Supermarkt und Beerdigungsstripperinnen
00:52:00 Mittwoch: Vegane Ernährung heilt keinen Krebs, verprügelter Faschist und Reise im Gepäckraum
01:09:20 Donnerstag: Altersfreigabe für Filme, Trauer um Ren Osugi, Finanzplan zur Rettung der Meere, 10$ für einen zweiten Speicherplatz und mehr Szechuan-Sauce bei McDonald’s
01:26:20 Freitag: Aktiensturz bei Snapchat, Nationalistenbetriebsrat, Freilassung für Panzer, „Ich hab’s eilig, darum nehme ich mir Zeit und haue dich mit meinem Schwert!“ und verwirrende Überstunden
01:51:20 Samstag: Informationen über Orcas, jüdische Nächstenliebe, das Gesicht der Waffenlobby und Zwangssterilisation in Japan
02:16:16 Sonntag: Chinas ewiger Herrscher und Demenz durch Alkohol
02:24:34 Abschied/Outro