Aale über Osaka
Nach langer Pause sind wir wieder da und aalen uns durch Osaka. Wie immer dabei: großes elend mit der Arbeit! Aber darüber hinaus gibt es viele schöne Dinge, wie Museen, Instantnudeln, Pizza und einen weiteren Miike-Film, der es nicht so recht in den #Japanuary geschafft hat.
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Kompendium des Unbehagens
AntwortenResümee aus Roppongi – Tokyo International Film Festival Teil 2
Ōbayashi Spezial 1:
In dieser Episode gibt es Eindrücke und Wissenswertes zur Dokumentation „Seijō Monogatari – 60 Years of Making Films“ über das Ehepaar Ōbayashi und „The Young and Wild“ (1986: 野ゆき山ゆき海べゆきゆき), ein frühes Meisterwerk des Regisseurs und Vorgänger seiner Kriegstrilogie.
Q&A zur Dokumentation: „Seijō Monogatari“
Trailer: „The Yound and Wild“ (1986)

#71: Den fünffach gepiercten Penis kann man nicht in den Film übernehmen
#Japanuary-Spezial

Liebevoll beziehen wir emotionale Prügel von einem, sagen wir mal, diskussionswürdigem Film. Diskussionswürdig, denn: beschlagnahmt, oft als frauenverachtend, gewaltverherrlichend, niveaulos, stumpf und generell schlecht und verachtenswert eingestuft. Auf anderer Seite wird er als Meisterwerk gefeiert und wieder andere beklagen sich, dass er bei aller Gewalt noch zu harmlos ist.
Natürlich handelt es sich hier um Takashi Miikes „Ichi the killer“ (im Original: „koroshiya ichi“), aus dem Jahre 2001, welcher zu großen Teilen am Erfolg und Ruf des Regisseurs schuld ist. An Schauspielern haben wir hier Tadanobu Asano, Shinya Tsukamoto, Nao Omori, Susumu Terajima, Sabu, Jun Kunimura und anderen.
Selbstverständlich ist dies eine rein wissenschaftliche Besprechung dieses Werks und soll in keiner Weise dazu animieren, diesen Film zu sehen.#70: Das große Glücksgefühlfasten
#Japanuary-Spezial

Und wieder besprechen wir einen Film, der schon einmal besprochen wurde. Hoffentlich habt ihr ein paar Folgen Spongebob griffbereit, denn nach dem schrecklich deprimierenden Kotoko machen mir mit Harmonium weiter, welcher eher noch niederschmetternder ist-Auch diesmal haben wir ein Familiendrama, doch diesmal geht es eher darum, dass ein mysteriöser Herr in eine Familie eindringt und wie selbige mit traumatisierenden Geschehnissen umgeht.
Das ganze ist von Koji Fukada und mit Tadanobu Asano, Mariko Tsutsui und Kanji Furutachi. Und viel mehr sollte man auch gar nicht wissen. Im Podcast selber wird ausgiebig vor ganz krassen Spoilern gewarnt und diese solltet ihr ruhig umschiffen. Denn der Film lohnt sich auf jeden Fall und hier hilft es durchaus, ihn möglichst unvorbelastet zu sehen.
Außerdem gab es auch hier schon einmal eine Besprechung, im Rahmen der Nippon Connection.
Viel „Vergnügen“.#69: Du siehst dann, wie sie da mit der Kuchengabel kommt
#Japanuary-Spezial

Ja, ihr seht doppelt: wir besprechen ein zweites Mal Kotoko. War so nicht gewollt, geschah aber trotzdem. Könnte schlimmer kommen. Immerhin ist diesmal Michael dabei, ist er ja nicht immer.
Und so wird viel über Shinya Tsukamoto gesprochen, über schlimme Dinge bei Masterarbeiten, über allein erziehende Mütter und ihre permanent sterbenden Kinder, Stifte und Augen, Eraserhead und viel Leid.
Die Hauptrolle spielt hier die Popsängerin Cocco, welche hier ihre realen psychischen Probleme verarbeitete. So entstand ein emotional erschlagendes Psychodrama über eine allein Erziehende Frau, welche überall Gefahr für sich und ihr Kind sieht, sich jedoch nie sicher sein kann, ob dies real ist.
Die erste Besprechung findet ihr übrigens hier und ansonsten wünschen wir viel Freude, so fern man die mit diesem Film haben kann.