Filmspezial 86
Die Nippon Connection 2018 steht vor der Tür und wir wirdmen uns ein letztes Mal dem Festival von 2017. Welch unangenehme Trägheit… Und so wirklich angenehm wird es diesmal auch nicht, denn es geht um Masato Haradas Film „The Emperor in August“, welcher das Ende des zweiten Weltkriegs aus Sicht japanischer Politiker und Offiziere zeigt, sondern auch nicht unbedingt der beste Film des Festivals war.
Zu sehen gibt es aber tolle Schauspieler, wie z.B. Koji Yakusho (welcher in dem Jahr den Nippon Honor Award erhielt) und Tsutomu Yamazaki, schicke Ausstattung und vielleicht die ein oder andere historische Begebenheit, von der man noch nichts wusste.
Schauen wir also mal, wie die Nippon Connection 2017 zu Ende ging und freuen uns, weil das Spektakel bald wieder beginnt. Viel Spaß.
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Kompendium des Unbehagens
AntwortenWoche 66: Festplattenzerstörung durch Anschreien
Wochenrückblick des Unbehagens 66

Mangomousseist ein problematisches Thema, seien Sie bitte vorsichtig, wie Sie damit umgehen. Auch möchten wir Sie darum bitten, in dieser Woche (23.4.2018 bis 29.4.2018) Ihre Festplatte nicht anzuschreien.
Weiterhin erscheint es nötig, den atomwaffentestgeplagten Berg vernünftig zu verschließen (bitte betrachten Sie zu diesem Zwecke die verspäteten Pläne aus Tschernobyl), weil es sonst zu spontaner Auftritten indonesischer Punkrockbands kommen könnte. In diesem Fall sähe sich die Presse genötigt darüber zu berichten, was wiederum die Regierung dazu triebe, dies zu unterbinden, was unweigerlich zu einer Abstufung auf der Pressefreiheitsweltrangliste führen müsste.
Desweiteren möchten wir Sie, werte Hörerinnen und Hörer, darum bitte, davon abzusehen, interaktive Filme in Ihrem örtlichen Kino zu unterstützen oder die Böden mit Mikroplastik (dem Schnabeltier unter den umweltverschmutzenden Stoffen) zu verunreinigen. Denn Verunreinigung führt zu dummen Aussagen spanischer Politiker und schwimmenden Kernkraftwerken. Und dies, liebe Hörerinnen und Hörer, kann doch nun wahrlich niemand wollen.
Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass Sie, sollten Sie im Namen eines Tieres klagen, das Geld, welches Sie beim Vergleich bekommen, auch speziell diesem Tier zukommen lassen sollten, anstatt Ihren Gewinn um 505% zu steigern.
Führen Sie, verehrte Hörerinnen und Hörer, also eine gründliche Razzia bei der örtlichen Neonazigruppierung durch, halten Sie Ihren tasmanischen Teufel frei von Geschwüren und haben Sie Freude an dieser Episode.P.S.: Sollten Sie unseren (oder einen frischen) Norman finden, geben Sie ihn bitte im Fundbüro ab. Er könnte in Zukunft noch von Nutzen sein.
NC17: Harmonium
Filmspezial 85

Koji Fukuda, du gemeiner Mann. Warum er das ist? Er machte den hervorragenden, aber emotional zernichtenden, Film „Harmonium“. Dieser Handelt von einer Familie, welche Besuch von Tadanobu Asano bekommt und ein überaus tragisches Schicksal erleidet. Ja, das hängt sicher irgendwie zusammen.
Es ist auf jeden Fall ein wunderbarer Film über Schuld, den Umgang mit Schicksalsschlägen und der Suche nach einem Abschluss und war ganz sicher eins der Highlights der Nippon Connection 2017. Unbedingt ansehen (und vielleicht erst dann diesen Podcast hören).
Podcast herunterladenWoche 65: Kohlekraftwerk in der Hose
Wochenrückblick des Unbehagens 65

Zwischen Krankheit und Umzug passt noch ein Wochenrückblick und so berichten wir aus der sechzehnten Woche des Jahres 2018, der Woche vom 16. bis zum 22. April, von Gülle, Böögg und Großeinsatz. Von der EU-Kommission kommt nicht viel Gutes, vom Europäischen Gerichtshof dagegen schon, und so sieht es auch in Österreich aus: Die Regierung überwacht, aber Matthias Strolz gibt ein gutes Interview.
Währenddessen werden psychisch Kranke in Bayern eingesperrt, Vergewaltiger und Entführer in Indien hingerichtet und Oppositionelle in Armenien verhaftet. In Spanien dagegen sollte es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis man die politischen Gefangenen freilässt, lassen sich doch anscheinend keine Anhaltspunkte finden, dass sie doch Geld veruntreut haben könnten.
Olaf geht in Rente, Nabi stirbt und Facebook und LinkedIn ziehen ein paar Konten um. Ab dem 25. Mai wird es für die nämlich in der Europäischen Union nicht mehr so gemütlich sein, da würden sie die Datenschutzgrundverordnung einhalten müssen und das gefällt ihnen so gut wie Präsident Museveni der Oralverkehr. Vergnügt euch also lieber mit dem Wochenrückblick als mit solch lasterhaftem Treiben!00:00:00 Intro/Begrüßung/Drogenspiele, EU-Hürde, Korruption in Rumänien, kein Geld vom Amt, aufgelöster Pilz, Überwachungsösterreich, überraschende Finanzprüfung und der Knallkopf
00:14:16 Montag: Kampf gegen die Überarbeitung, geräumtes Haus, teurer Boden, psychisch kranke Menschen in Bayern, Fingerabdruckpflicht, der Schatz des Blauzahns, „neutrale“ Nachrichten und Neuigkeiten zur Veterinärsausbildung
00:58:00 Dienstag: Solarzelle auf dem Hemd, Kotexplosion, kein Fleischersatzstoff mehr, Religion und Arbeit, kopflose Puppe und Verbot von Oralsex
01:16:15 Mittwoch: Olaf ist traurig, Bilder löschen ist zu teuer, 13000000 gesperrte IP-Adressen, kein Castro mehr, wie die Inder das Internet erfanden und Bildstreams als Rundfunk
01:30:10 Donnerstag: Datenschiebung bei Facebook und LinkedIn und die Lego-Titanic
01:38:13 Freitag: Das Ende der ETA, schmollende Opposition und der Preis für „effektive“ Überwachung
01:53:33 Samstag: Fragwürdiger Schlagstock und Todesstrafe für Vergewaltigung
02:06:19 Sonntag: Demonstrationen in Armenien, der älteste Mensch der Welt und Kriminalität in Deutschland
02:16:55 Normans Schauempfehlung/Abschied/Outro#238: Duelliert euch mal bitte nicht hier
Filmspezial 86

Es ist mal wieder Zeit für einen Western, doch wäre es ja langweilig, wenn dieser einfach nur im wilden Westen spielte. Also begeben wir uns in die noch nicht ganz so weit entfernte Vergangenheit, irgendwo in den japanischen Bergen, wo ein Mann mit Schrotflinte Vergeltung sucht. Was Männer im „wilden Westen“ eben so tun, nur eben mit Motorrädern statt Pferden und eben dem japanischen Wald, statt der amerikanischen Prärie. Immerhin gibt es einen Sheriff und einen quasi Saloon.
Genauer gesagt geht es um Seijun Suzukis „Man with a Shotgun“ (bzw. 散弾銃の男, bzw. sandanjuu no otoko) aus dem Jahre 1961 (zu haben in der wunderbaren Arrow-Box „Seijun Suzuki The early years Vol. 2 Border Crossings: The Crime and Action Movies“), welcher viel Spaß verspricht.
Also habt Freude, aber duelliert euch bitte nicht hier (und lasst euch nicht vom Spoiler beißen).
